Pharma un biotechnology in Lyon
Infektionskrankheiten
Mit LYONBIOPOLE, einem weltweit führenden Biocluster zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, genießt Lyon einen ausgezeichneten internationalen Ruf bei der Diagnostik und bei Impfstoffen. Konzipiert als ein Betrieb zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit mehreren Partnern, stellt LYONBIOPOLE eine Schnittfläche zwischen der Industrie und der Welt der akademischen Forschung dar und hilft dabei, die beiden Bereiche zu verbinden.
LYONBIOTECH, ist ein in Frankreich einzigartiges technologisches Forschungszentrum für Biowissenschaften und bietet ein völlig neues Modell der öffentlich-privaten Zusammenarbeit, das auf einem integrierten interdisziplinären Ansatz von F&E beruht, der darauf abzielt, zum Wohle der Patienten die Innovationen in der Untersuchung und Behandlung von Infektionskrankheiten zu fördern.
Wenn Sie mehr über dieses Institut erfahren möchten, können Sie sich hier die Broschüre herunterladen.
Die Stiftung FINOVI fördert die Erforschung von Infektionskrankheiten, insbesondere Hepatitis, sowie Atemwegerkrankungen und nosokomialen Infektionen. Das Ziel dieser Stiftung ist es, zur Entwicklung neuer therapeutischer und präventiver Lösungen für Infektionskrankheiten beizutragen. Ein weiteres Ziel ist die Verstärkung regionaler Forschungsgruppen durch unterstützende Maßnahmen und Gewinnung weiterer Ressourcen ebenso wie die Entwicklung neuer Möglichkeiten zur Forschungsfinanzierung.
Krebsforschung
Mit jährlich 27.000 neuen behandelten Krebsfällen und 1.700 Wissenschaftlern ist die Region Rhône-Alpes Frankreichs zweitgrößter Standort in der Krebs-Forschung. Außerdem finden Sie hier:
CLARA, ein Krebsforschungs-Cluster, das sich zum Ziel gemacht hat, die Entstehung von innovativen Forschungsprojekten zu fördern sowie zum Wohle der Patienten die Übertragung der Forschungsergebnisse an die Industrie voranzutreiben.
Das LEON BERARD-Zentrum, ist ein Krankenhaus, das sich voll und ganz der Erforschung und Behandlung von Krebs widmet. Es ist das zweitgrößte Behandlungszentrum für Krebs in ganz Frankreich. Es umfasst 220 Betten, 1.000 Mitarbeiter, 5.600 neue Patienten und 200 klinische Studien. Im Leon Berard-Zentrum nehmen 15 % der Patienten an klinischen Studien Teil (der europäische Durchschnitt liegt bei <4 %).
Die Krebsstiftung SYNERGIE LYON zielt auf die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien unter Berücksichtigung der Komplexität der Mechanismen der Kanzerogenese und setzt einen Fokus auf therapeutisches Targeting und die Tumorhemmung.
Neurowissenschaften
Die Region gehört zu einer der wenigen in Europa, die alle Bereiche in den Neurowissenschaften und Kognitionswissenschaften abdeckt und ein hervorragendes Neurobildgebungspotential für Forschungsanwendungen oder klinische Anwendungen in der Human- und Tiermedizin aufweist. Die Forschung im Bereich der Neurowissenschaften basiert auf einer Klinik, die auf neurologische Erkrankungen spezialisiert ist (die Pierre-Wertheimerklinik für Neurologie und Neurochirurgie in Lyon).
Die Stiftung NEURODIS setzt in ihrer Arbeit zum Wohle des Patienten den Schwerpunkt auf die starke Wechselbeziehung zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung. Ihr oberstes Ziel ist es, die besten französischen und internationalen Forscher für ihr Netzwerk und ihre wichtigsten Themenbereiche gewinnen zu können. Neurodis engagiert sich außerdem für die Übertragung der Forschungsergebnisse an Industriepartner und fördert die internationale Zusammenarbeit.
Das Institut für Neurowissenschaften Lyon (IFNL) auf dem Neurocampus Lyon ist über zehn Jahre alt. Es umfasst 5 Abteilungen der Inserm (französisches Institut für Gesundheit und medizinische Forschung), 6 Abteilungen der CNRS (französisches Zentrum für wissenschaftliche Forschung) und zwei Forschungsgruppen der Universität Lyon I das heißt, etwa 500 Menschen, davon mehr als 200 Inserm- oder CNRS-Forscher, Forschungslehrende und Ärzte sind hier beschäftigt.
Eine umfassende multimodale Bildgebungsplattform: Eine der wenigen medizinischen ESFR-Strahllinien in Europa, Synchrotonstrahlung oder Positronen-Emissions-Tomographie, ein funktionelles MRI-Bildgebungsgerät, ein IRM 7T, Encephalographie-Geräte (MEG) und vieles mehr.
Forschungsinstitute
Das Europäische Institut für Systembiologie und Medizin - EISBM strebt die Förderung der Entwicklung von Systemansätzen zu grundlegenden biologischen Fragen und deren Anwendung bei wichtigen medizinischen Problemen an. Das EISBM führt seine Aktivitäten auf Grundlage eines internationalen Netzwerks von akademischen Zentren aus und arbeitet außerdem mit der Industrie zusammen, um die Übertragung der Ergebnisse auf die tägliche Patientenversorgung zu beschleunigen.
Das Jean-Mérieux-BSL4-Labor. Das Labor wurde 1999 von der Mérieux-Stiftung ins Leben gerufen und stellt heute eine Zusammenarbeit zwischen dem Pasteur-Institut und INSERM dar. Es ist als eine der Haupt-Forschungsinfrastrukturen organisiert und ermöglicht der nationalen und internationalen Wissenschaftsgemeinschaft, Erreger der Sicherheitsstufe 4 zu manipulieren.
Das European Lymphoma Institute (Europäische Institut für Lymphknotenerkrankungen) Eli vereint in einem Forschungs-, Schulungs- und Weiterbildungsnetzwerk die besten europäischen Spezialisten auf dem Gebiet der Lymphknotenerkrankungen.
Das Internationale Krebs-Forschungszentrum IARC gehört zur Weltgesundheitsorganisation. Die Aufgabe des IARC ist die Koordinierung und Durchführung der humanen Krebsforschung, die Untersuchung der Krebsentstehung und die Entwicklung von wissenschaftlichen Strategien zur Krebsvorsorge und -kontrolle. Das Forschungszentrum führt sowohl epidemiologische Studien als auch Laborforschung durch und verbreitet wissenschaftliche Informationen über Publikationen, Meetings, Kurse und Forschungsstipendien.
Das Institut für Funktionelle Genomik Lyon IGFL umfasst 11 Forschungsgruppen mit etwa 120 Menschen. Forschungsthemen in dem Institut sind unter anderem die Rolle von Genomen in der Entwicklung, im Funktionieren und in der Evolution von biologischen Systemen.
Das Institut für Biologie und Chemie der Proteine IBCP ist eine Forschungseinheit, die gemeinsam von der CNRS und der Lyon University betrieben wird. Die Forschungsaktivitäten des IBCP sind vor allem auf die Untersuchung von Proteinen im biologischen Kontext gerichtet. Die angewandten Ansätze umfassen integrative Zelltechniken (Zellkulturen, verschiedene Typen der Mikroskope) und molekulare Verfahren, sowohl experimenteller (einschließlich Biokristallographie und Nuklear-Magnetische-Resonanz) als auch theoretischer Natur (Strukturelle Bioinformatik).
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